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Trekkingtour in Chile - Mapu-Trek in der Küstenregion Caleta Condor (Reisebaustein)

 

Torres del Paine in Chile

Dieses siebentägige Wander-Programm führt Sie in die atemberaubende Küstenregion um Caleta Condor, in die Abgelegenheit und Ursprünglichkeit der Heimat des indigenen Volkes der Huilliches. Die Wanderpfade führen Sie vorbei an wunderschönen Flussläufen und in Meeresbuchten versteckten Gemeinden, wo Sie teilnehmen an den täglichen Aktivitäten dieser Menschen. Sie erfahren mehr über ihre antiken Bräuche und bewundernswerte Lebensweise und genießen dabei die herzhafte Küche. All dies inmitten eines einzigartigen Naturspektakels zwischen dichten Alerce-Wäldern (die andine Lerche, eine der ältesten Baumarten der Welt) und verträumten Sandstränden, welche zweifellos zu den attraktivsten von ganz Chiles gehören.

Mapu-Trek - Programm 7 Tage/ 6 Nächte

 

1. Tag: Von Puerto Natales nach San Juan de la Costa

Über Osorno geht es Richtung Pazifik-Küste, wo Sie nach rund 2 Stunden Fahrt die Ortschaft Bahia Mansa erreichen die im Landkreis San Juan de la Costa liegt. Unterwegs besuchen Sie die Familie von Maria Huisca - einer charismatischen Wegstreiterin für die Erhaltung und Wiederbelebung der Mapuche-Traditionen. Nach dem Mittagessen führt sie Sie durch einen kleinen Wald zum Zeremonie-Ort, wo die wichtigsten Rituale abgehalten werden. Weiterfahrt bis an die Küste und Unterkunft in einem gemütlichen Hostal in der Ortschaft Maicolpue.

Wanderstrecke: 1 Stunde, Mittag und Abendessen inklusive

 

2. Tag: Maicolpue - Naturpark Mapu

Nach dem stärkenden Frühstück beginnen Sie die Wanderroute durch die dichten Küstenwälder bis zur Gemeinde Huellehue, wo Sie die nächsten beiden Tage verbringen. Die Wanderung führt Sie durch die typischen Naturwälder Südchiles. Sobald Sie eingetaucht sind in die ersten Waldabschnitte beeindruckt eine riesige Vielfalt an Pflanzen, Sträuchern, Reben, Farnen und Moosen, sowie Pilzen, Insekten, Vögeln und anderen Lebewesen. Am Rande der Wanderwege entdecken Sie einheimische Baumarten, die in den Andenregionen Chiles nur noch spärlich anzutreffen sind, wie die Küsten-Olivillo, Luma, Tepu und die Süd-Buche. Diese Wälder befinden sich in einem ausgezeichneten Zustand und man schätzt, dass ein großer Teil der hier anzutreffenden endemischen Pflanzenarten nirgendwo anders auf der Welt zu finden sind.

 

Anschließend erfolgt eine etwa 20-minütige Bootsfahrt bis Huellehue. Ihr Tagesziel, Huellehue, ist eine kleine Ortschaft, deren Familien sich entlang des gleichnamigen Flusses angesiedelt haben. Das Zentrum dieser Huilliche-Gemeinde bilden drei Häuser und die lokale Schule; die sich mit durchschnittlich 12 Schülern um die Ausbildung aller Kinder der Umgebung kümmert, einschließlich den Kindern aus Caleta Condor. Unterkunft bei einer Huilliche-Familie.

Wanderstrecke: 8-9 Stunden, Frühstück, Box Lunch und Abendessen inklusive

 

3. Tag: Huellelhue: das Leben der Huilliche

 

Heute haben Sie den kompletten Tag über Gelegenheit mit unseren Gastgebern verschiedene Aktivitäten zu unternehmen wie Fluss-Bootsfahrten, Angeln, Reiten an einem der Strände entlang. Sie können sich auch vom Enthusiasmus der Köchin des Hauses anstecken lassen und beim Backen von Brot und den typischen Empanadas (Teigtaschen) helfen. Alternativ können Sie auch einen weiteren Ausflug in die Wälder der Umgebung machen. Die Vielfalt der Tierwelt in diesen Wäldern ist atemberaubend. Es wird geschätzt, dass über 30 Vogelarten und nicht weniger Arten von Säugetieren hier leben, zum Beispiel verschiedene Nagetiere und andere Tierarten wie Stinktiere, Füchse, Pudus (das kleinste Reh der Welt) und Pumas. Unterkunft bei einer Huilliche-Familie.

Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive

 

4. Tag: Huellehue - Caleta Condor

 

Heute erwartet Sie eine wunderschöne Wanderstrecke vorbei an endlosen Sandstränden, die immer wieder mit Abschnitten durch den dichten Naturwald abwechseln. Die in einer lieblichen Bucht gelegene Ortschaft Caleta Condor besteht aus rund 30 Familien meist indigener Abstammung des Volkes der Huilliche. Ihre Haupteinnahmequellen sind der Fischfang, der Ethnotourismus und die Herstellung von Holzschindeln aus abgestorbenem Alerce-Holz. Aufgrund ihrer sehr abgeschiedenen Lage am Fuße der Küsten-Kordillere und ohne Zufahrtswege verfügt die Ortschaft bis heute über keine öffentliche Stromversorgung. Diese Isolation hat dazu geführt, dass die Ursprünglichkeit der Täler, Wälder und Flüsse dieser Region bis heute praktisch komplett erhalten geblieben ist, inmitten einer fast unberührten Natur. In den Buchten und an den Ufern der Flüsse Cholguaco und Huellelhue bilden sich wunderbare Kontraste zwischen dem türkisblauen Wasser, den schneeweißen Sandstränden und dem tiefen Grün der Wälder. Unterkunft bei einer Huilliche-Familie. Auch heute beenden Sie die Wanderung mit einer kurzen, etwa 15minütigen Bootsfahrt bis zur Ortschaft Caleta Condor.

 

Wanderstrecke: etwa 6 Stunden, Frühstück, Box-Lunch und Abendessen inklusive

 

5. Tag: Caleta Condor

 

Zeit zum Ausruhen oder für einige Aktivitäten in dieser stillen Ortschaft. Unter anderem können Sie mit der Familie Vasquez einen spannenden Tauchgang in der Bucht von Caleta Condor unternehmen. 

Frühstück, Mittagessen und Abendessen inklusive

 

6. Tag: Caleta Condor - Refugio

 

Wir verlassen die malerische Bucht von Caleta Condor und durchqueren ein Gebiet von fast unberührten Regenwäldern.  Auch hier entdecken Sie vor allem junge Alerce-Bäume, die steil in die Luft ragen. Eine Berg-Schutzhütte lädt zum Verweilen ein, bevor es am nächsten Tag auf den letzten Wanderabschnitt geht.

 

Wanderstrecke: etwa 5 Stunden, Frühstück, Box-Lunch und Abendessen inklusive

 

7. Tag: Refugio - Manquemapu - Puerto Montt/ Puerto Varas

 

Die Wanderung heute führt weitgehend bergab; was gut tut nach den anstrengenden Tagen vorher. Wieder bieten sich unterwegs wunderschöne Ausblicke auf das Meer. In Manquemapu angekommen, bringt uns der Transfer zurück in die „Zivilisation“ bis Puerto Varas oder Puerto Montt.

 

Wanderstrecke: etwa 4 Stunden, Frühstück inklusive

 

Wichtige Hinweise:

• Es empfiehlt sich mit wenig Gepäck anzureisen, Taschen bzw. Rucksäcke zu nutzen und möglichst auf Koffer zu verzichten. Diese können zu Beginn der Tour schon im Hotel von Osorno hinterlassen werden. Feste Wanderschuhe, Leggings und regenfeste Kleidung sind mitzubringen, ebenso eine komplette Wechselwäsche und Schuhe zum Wechseln. Die Wanderungen erfolgen zum Teil durch schwieriges Gelände mit mitunter steilen Aufstiegen. Deshalb empfiehlt sich dieses Programm nur für Personen in sehr guter körperlicher Verfassung.

• Der Reiseverlauf kann sich ändern falls die Witterungsbedingungen oder andere äußere Einflüsse dies notwendig machen.

 

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