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Tipps für Reisen nach Chile und Argentinien - Häufig gestellte Fragen

 

Im Folgenden finden Sie häufig gestellte Fragen rund um Ihre Reise nach Chile. Es besteht dabei kein Anspruch auf Vollständigkeit! Wenn Sie noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns bitte an oder füllen Sie unser » Kontaktformular aus. Durch das Klicken auf die Fragen, öffnen Sie unsere für Sie zusammengestellten Reisetipps!

 

1. Brauche ich ein Visum und muss ich den Reisepass immer dabei haben?

 

Mapuche Frau in Chile

Ein Visum braucht man nicht, wenn der Aufenthalt nicht länger als drei Monate dauert. Der Reisepass muss für eine Einreise nach Chile noch mindestens 6 Monate, für eine Einreise nach Argentinien noch mindestens 3 Monate gültig sein. Auf der Reise ist es wichtig, das Original oder zumindest eine Kopie griffbereit zu haben, da es sein kann, dass mehrere Polizeikontrollen durchlaufen werden müssen. Der Reisepass und die Kopie sollten in zwei unterschiedlichen Taschen mitgeführt werden, da so bürokratische Schwierigkeiten bei der Botschaft vermieden werden können, falls ein Gepäckstück gestohlen werden sollte. Um ganz sicher zu gehen, kann man dem/ der Mitreisenden auch eine Kopie geben! Bitte beachten Sie, dass der Reisepass bei Transfers immer direkt am Körper getragen werden sollte, also in einem Brustbeutel oder einer Hüfttasche. Bitte beachten Sie außerdem, dass der Reisepass nicht beschmutzt oder beschädigt sein darf, da dies zur Abweisung bei der Einreise führen kann. Bitte beachten Sie, dass in Chile besondere Zollvorschriften herrschen: In Chile besteht ein striktes Einfuhrverbot für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Es reicht nicht, die Waren am Flughafen zu entsorgen! Dieses gilt auch für die Einreise nach Chile von Argentinien aus mit einem Mietwagen. In Argentinien sind die Vorschriften diesbezüglich nicht so streng. Ausführliche Informationen zu Chiles Einreisebestimmungen und aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie beim » Auswärtigen Amt (für deutsche Staatsbürger), beim » Aussenministerium Österreich und bei der » Schweizerischen Eidgenossenschaft.

 

2. Welche Impfungen benötige ich, was ist mit Malaria oder Höhenkrankheit und was sollte in der Reiseapotheke sein?

 

Je nachdem welche Reiseregion in Chile Sie besuchen, empfehlen wir folgende Impfungen. Für eine » Reise auf die Osterinseln ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Für das chilenische Festland sind keine Impfungen verpflichtend, aber Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A werden empfohlen. Bei Trekking-Reisen sollten sie vorsichtshalber gegen Tollwut geimpft sein, ggf. auch gegen Hepatitis B und Typhus. Chile ist kein Malarialand.

Für Argentinien bestehen keine Pflichtimpfungen. Empfohlen werden für alle Reisenden eine Tetanus- und Diphterie- Impfung. Für Reisen in die nördlichen und nordöstlichen Landesteile wird ebenfalls eine Gelbfieberimpfung empfohlen.

Bei Trekkingreisen und Langzeitaufenthalten über 4 Wochen werden auch in Argentinien Impfungen gegen Hepatitis (A und B), Tollwut und Typhus empfohlen. Allgemein sind beide Reiseländer keine Malarialänder. Mittel gegen Durchfall sollten in beide Länder mitgenommen werden, außerdem ein Desinfektionsmittel und die normale Reiseapotheke (Pflaster etc.). Auch effektiven Sonnenschutz sollten Sie dabei haben. Viel Flüssigkeit und Salz oder auch Glukose-Electrolyt-Mischungen helfen bei Durchfall schnell wieder auf die Beine. Wer auf dem Altiplano reist, kann die Auswirkungen der Höhenkrankheit zu spüren bekommen. Sie kann zu verstärkter Atmung, beschleunigtem Herzschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Schlafstörungen führen. Grundregeln bei der Höhenkrankheit sind: möglichst nicht rauchen oder Alkohol trinken, am ersten Tag ruhen, Coca-Tee (mate de coca) trinken, bei starken Kopfschmerzen ca. 5 - 10 Min. Sauerstoff inhalieren. Gegen die Höhenkrankheit wird von Ärzten die Einnahme von DIAMOX empfohlen. Untrainierten Bergsteigern wird dringend empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen!

 

3. Was isst man gewöhnlich in Chile und Argentinien, was muss man bei der Ernährung besonders beachten?

Restaurant in Santiago de Chile

 

Die chilenische Küche ist relativ einfach. Typisch sind Kartoffeln, Reis und Pommes Frites als Beilangen zu Rindfleisch, Lamm und Geflügel (besonders Hühnchen). In den Küstenregionen werden zudem viel Fisch und andere Meeresfrüchte verzehrt. Eine Platte voller gegarter Meeresfrüchte heißt "paila marína", die rohe Variante "mariscal". Eine Delikatesse, die es nur in der nördlichen Küstenregion Chiles gibt, ist der "pez hacha", der Axtfisch. In allen Regionen finden sich frische Früchte und frisches Gemüse, wie z.B. Avocados und Papayas. Je nach Region gibt es verschiedenen Spezialitäten, unter anderem Empanadas (gefüllte Teigtaschen) und verschiedene landestypische Eintöpfe, so zum Beispiel der "Cazuela", ein Eintopf mit Rind, oder Huhn, Mais, Reis und Kartoffeln. Scharf ist das Essen nicht, vorausgesetzt man lässt die rote Soße stehen, die es häufig auf einem Extrateller dazu gibt ("aji" genannt und je nach Koch scharf oder sehr scharf). Das Nationalgetränk Chiles ist der Pisco Sour, ein Aperitif aus Pisco (eine Art Traubenschnaps), Limetten- oder Zitronensaft und Eiswürfel. Dazu kommt Puderzucker, brauner Zucker oder Zuckersirup, evtl. Eiweiß und evtl. Zimt. Auch wenn er für deutsche Verhältnisse recht süß schmeckt, lohnt sich ein Versuch auf jeden Fall!

Die argentinische Küche ist bekannt für gegrilltes Fleisch, ob als Steak oder auf dem Spieß. Überall werden Ihnen diese Spezialitäten als "asado" begegnen. Oft werden sie mit "salsa verde" serviert, einer kalten, knoblauchhaltigen Kräutersauce. Das Nationalgericht ist allerdings der "Locro", ein Eintopf aus Mais, Bohnen, Kürbis, Rindfleisch und jeder Menge Gewürzen, der noch aus der Zeit der Quechua-Indianer stammt. Durch die vielen italienischen Einwanderer ist die argentinische Küche zudem italienisch geprägt. So kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich auch in Argentinien die an Straßenständen oder in kleinen Läden angebotenen "empanadas" (mit Schinken, Hühnchen, Käse usw. gefüllte, gebackene Teigtaschen) an. Die Nationalgetränke Argentiniens sind die argentinischen Weine und der Mate-Tee aus den Matekräutern im Nordosten des Landes. Probieren sollten Sie dieses recht bittere Getränk alleine auf Grund der traditionellen Zubereitung. Sie erfolgt in speziellen Trinkgefäßen, die reichlich mit den gehackten Blättern gefüllt und dann mit heißem Wasser aufgegossen werden. Mit einer bombilla, einem Trinkhalm aus Metall, wird das Getränk aus dem Trinkgefäß geschlürft.

 

4. Muss ich Geld wechseln und wie kann ich auf der Reise Geld abheben?

 

Die Währung in Chile ist der chilenische Peso, in Argentinien der argentinische Peso. Etwas Geld sollte man schon in dieser Währung dabei haben, da keine andere Währung akzeptiert wird. In den größeren Städten gibt es Wechselstuben, wo man Euros einwechseln kann. Leichter ist es allerdings, in einer Bank oder an einem Bankautomaten mit einer EC (Maestro) oder Kreditkarte (Mastercard, Visa, American Express) Geld abzuheben. Es gibt diese Möglichkeit in vielen Orten beider Länder, aber es sollte gut geplant werden, wann und wo man am besten abheben kann und es ist besser, während der Öffnungszeiten der Bank und in größeren Städten abzuheben, falls Probleme auftreten sollten. Traveller Cheques sind eine andere Möglichkeit, wenn auch nicht üblich, und können bei Vorlage des Reisepasses in den Banken eingelöst werden. Zu beachten hierbei ist, diese in US-Dollar mitzunehmen, da diese Währung am bekanntesten ist.

 

5. Ist es üblich ein Trinkgeld zu geben?5. Ist es üblich ein Trinkgeld zu geben?

 

In den Restaurants in Chile und Argentinien ist ein Trinkgeldsatz von ungefähr 10% üblich, Zimmermädchen sollte man mit ca. einem Dollar pro Tag belohnen und auch Kofferträger sollten für ihren Dienst belohnt werden. Wenn man mit dem Taxi fährt, ist es nicht üblich, ein Trinkgeld zu geben. Es wird entweder der Betrag bezahlt, den das Taxameter anzeigt oder ein vorher vereinbarter Preis. Generell ist es besser mit Taxis zu fahren, die einen Taxameter haben, aber wenn man im Stau stecken bleibt, kann dies auch ein Nachteil sein. Über den Preis einer Langstreckenbusfahrkarte oder die Mitfahrt in einem Sammeltaxi darf gefeilscht werden. Auf Souvenirmärkten gehört Handeln praktisch zum guten Ton (dabei immer fair und freundlich bleiben).

 

6. Wie ist das Klima in Chile und Argentinien?

 

Da Chile und Argentinien auf der Südhalbkugel liegen, sind die Jahreszeiten "verkehrt": Sommer ist zwischen Dezember und Februar, Herbst zwischen März und Mai, Winter von Juni bis August und Frühling von September bis November.

Aufgrund der extremen Länge Chiles von 4300km ist das Klima im Verlauf von Norden nach Süden sehr unterschiedlich. Hieraus ergibt sich auch, dass für verschiedene Regionen verschiedene Reisezeiten empfehlenswert sind – diese hängen natürlich ebenfalls mit persönlichen Interessen und Vorlieben zusammen.

Der Norden Nordchile besitzt viele Berge, die über 6.000 Meter hoch sind. Zwischen der Küste und der westlichen Anden-Hauptkette erstreckt sich die Atacama-Wüste. Diese Wüstest eines der trockensten Gebiete der Erde. Aus diesem Grund bildet sich an der Küste oft Nebel, es regnet jedoch selten. In der Atacama-Wüste gibt es im Durchschnitt lediglich 1mm Niederschlag pro Jahr. Durch den kühlen Humboldtstrom erreichen die Temperaturen jedoch auch hier im Sommer tagsüber lediglich ungefähr 30°C, so dass die Atacama-Wüste das gesamte Jahr hinweg besucht werden kann. Ansonsten sind die Temperaturen mild mit nur geringen saisonalen Unterschieden.

 

Santiago de Chile und das Umland

In Zentralchile herrscht ein Klima ähnlich dem Mittelmeerraum, jedoch weist es größere Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht auf. Im Winter werden die Temperaturen empfindlich kühl (um 15°C, häufiger Nachtfrost), im Sommer betragen die Höchsttemperaturen bis zu 29°C. Zentralchile lässt sich am Besten im Frühling oder im Herbst bereisen, da es sonst zu kühl, feucht, oder im Sommer wiederum zu heiß werden könnte. Die Niederschläge sind intensiv, besonders zwischen April und September. Der Juni ist der regenreichste Monat (550 mm Regen). Die Durchschnittsniederschlagsumme beträgt 2700 mm im Jahr.

 

Die Osterinsel/Rapa Nui

Das Klima ist subtropisch warm, die Jahreszeiten sind nur gering ausgeprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 21°C, im Sommer bei bis zu 27°C, im Winter bei bis zu 20°C. Die Regenzeit beginnt im Mai und reicht bis in den August. Fachleute empfehlen September bis März als die angenehmste Reisezeit für die Osterinsel. Denn in diesen Monaten ist es einerseits warm, andererseits für die Osterinsel relativ trocken.


Feuerland und Patagonien

Für Patagonien ist der rasante Wetterumschlag charakteristisch; ein Tag mit strahlend blauem Himmel kann mit starken Regenschauern oder gar Schnee enden. Charakteristisch ist der immerwährende starke Wind. Im Westen liegt das chilenische Inlandeis, die größte zusammenhängende Eismasse außerhalb der beiden Pole und Grönland. Im Westen gehört der südliche Abschnitt der Anden zu Patagonien, im Süden die subantarktische Inselregion Feuerland. In Feuerland herrscht ein sehr maritimes Klima, das heißt, es ist sehr kühl, es gibt hohe Niederschläge und auch die Vegetation gleicht einer antarktischen Flora und Fauna. Hier findet man eher Moose, Flechten und Zwergsträucher als hohe und immergrüne Gewächse wie in Regenwald-Gebieten Südamerikas.

 

Auch Argentinien bietet auf Grund seiner Größe ein vielfältiges Klima, von tropisch bis arktisch.

 

Der Norden

Das Klima im Norden Argentiniens ist subtropisch, im äußersten Nordosten tropisch. Der Nordwesten Argentiniens ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. Hier findet man die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt. Hier und in der Region des Gran Chaco können im Sommer bis zu 45°C erreicht werden. Nord-Argentinien, einschließlich der Iguazú-Wasserfälle in der subtropischen Provinz Misiones, ist ebenfalls am Angenehmsten im Süd-Winter oder Frühling zu bereisen, wenn Hitze und Luftfeuchtigkeit weniger drückend sind. Cordoba und Umgebung

In Cordoba und Umgebung werden in den Monaten November bis Februar Temperaturen von bis zu 30°C erreicht, in den Monaten Juni bis August lediglich Temperaturen von 15°C-20°C. Auch die Niederschlagsmenge ist in diesen Monaten am geringsten. Die Provinzen Mendoza und Cordoba sind der Geheimtipp für den Herbst. Die Vielfalt der Farben ist einzigartig, wenn sich Blätter feurig rot und gelb färben. Auch die Temperaturen sind in dieser Zeit angenehmer.

 

Buenos Aires und Umgebung

In Buenos Aires herrscht ein ähnliches Klima wie in Cordoba und seiner Umgebung, auch wenn die Temperaturen im Allgemeinen etwas niedriger sind. Selbst im argentinischen Winter sinken die Temperaturen allerdings auch nachts nur selten unter null Grad, Schnee gab es bisher nur in wenigen Ausnahmefällen. Der regenreichste Monat ist der März, jedoch scheint an über 300 Tagen im Jahr die Sonne und wenn es regnet, dann kurz und heftig. Buenos Aires kann das ganze Jahr über besucht werden, die angenehmsten Temperaturen herrschen im Frühling und Herbst, wobei auch im Winter oft die Sonne scheint- eine Jacke sollte dann jedoch eingepackt werden. Wer es lieber etwas heißer mag, für den bietet auch der Sommer eine Alternative. Hierbei könnte der Smog das Atmen jedoch erschweren.

 

Die Falklandinseln

Das Klima ist kalt, windig und regenreich. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei nur 5 °C. Zwischen Mai und September gibt es oft Frost. Tagsüber steigt in diesen Monaten die Temperatur selten auf über 1 °C bis 3 °C. Aufgrund des ozeanisch geprägten Klimas sind strenge Fröste von unter -15 °C die Ausnahme. Es regnet oder schneit an durchschnittlich 200 Tagen im Jahr. Zugvögel und Meeres-Säugetiere kommen zwischen Oktober und März zu den Stränden der Falklandinseln. Aus diesem Grund sind Dezember und Januar die besten Monate für die Beobachtung der Tiere. Auch sind durch die länger scheinende Sonne andere Outdoor-Aktivitäten besser möglich.

 

Patagonien und Feuerland.

Das Klima im argentinischen Patagonien und Feuerland ist ähnlich dem Klima dieser Regionen im chilenischen Teil, jedoch gibt es im östlichen Teil weitaus weniger Niederschläge. Allgemein ist das Klima auch hier kühl-gemäßigt. Frühling, Sommer und Herbst sind kurz, die Winter lang. Je weiter südlich man sich bewegt, desto kälter wird es. Allgemein gilt für Patagonien und Feuerland die Zeit von Dezember bis Februar als beste Reisezeit. Dann ist im Süden am ehesten mit höheren Temperaturen zu rechnen. Für Walbeobachtungen eignen sich in Patagonien vor allem die Monate August bis November, wenn z.B. die riesigen Buckelwale aus den tropischen Gewässern zurückkehren.

 

7. Welche Kleidung und Extras sollte man mitnehmen?

patagonien-chile-argentinien

 

Aufgrund der Lage und Ausdehnung Chiles und Argentiniens sollte eine Reise im Vorwege gut geplant werden. Auf Grund der abnehmenden Ozonschicht ist die Sonneneinstrahlung sehr intensiv, eine Sonnencreme, optimalerweise mit einem Sonnenschutzfaktor 30, sollte auf keinen Fall fehlen und gegebenenfalls jeden Tag aufgetragen werden (auch wenn es bewölkt ist!). Sonnenbrille und Sonnenhut sind ebenfalls zu empfehlen. Die Zielregion bestimmt die Art der Ausrüstung. In jedem Fall sollte die Kleidung jedoch komfortabel sein und einen guten Regen- und Windschutz bieten und muss auf gegebenenfalls starke Temperaturschwankungen von Tag und Nacht abgestimmt sein. Für Trekker empfiehlt sich Kleidung aus Mikrofaser, Fleece-Shirts und vor allem feste Wanderschuhe. In den südamerikanischen Sommermonaten kann für die Reise in den Norden auch leichte, luftige Kleidung inklusive Badehose mitgenommen werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, seinen Körper weitestgehend bedeckt zu halten, um Stechfliegen und der starken Sonneneinstrahlung entgegen zu wirken. Auf der anderen Seite empfiehlt es sich, das Reisegepäck so weit wie möglich zu beschränken und seine Kleidung, wenn nötig, in einer der zahlreichen lavanderías (Wäschereien) in den großen Städten zu waschen. Bei allen Naturwundern dürfen Kamera und Fernglas auf gar keinen Fall fehlen.

 

8. Was sollte ich zum Thema Elektrizität, Telefon und Internet wissen?

 

In Chile und Argentinien ist die Stromspannung 220 V und die Steckdosen sind weitestgehend wie in Deutschland, so dass es im Normalfall nicht notwendig ist, einen Adapter mitzunehmen. Lediglich bei Rundsteckern wird in manchen Fällen ein Adapter benötigt. Diese sind in Chile, Argentinien und Deutschland kostengünstig und einfach zu erhalten. Das Telefonnetz ist in beiden Ländern gut ausgebaut. Für nationale Gespräche können die öffentlichen Telefonzellen genutzt werden. Für internationale Gespräche ist es empfehlenswert in eines der Internet Cafés zu gehen, die es in jeder größeren Stadt gibt. Ins Internet kann man dort natürlich auch gehen. Es ist möglich mit dem Handy zu telefonieren, allerdings sollte das Handy ein Vierband (Quadband)-Handy sein. Um ungewollten Überraschungen auf der Handyrechnung zu entgehen, kann man sich eine Pre-paid Karte kaufen, um die Kosten besser kontrollieren zu können.

 

9. Wie sicher sind Chile und Argentinien?

 

Obwohl Chile und Argentinien generell sichere Länder sind, sollten Besucher Vorsichtsmaßnahmen treffen wie:

 

- Wandern Sie nicht allein, sondern lieber in einer Gruppe.

- Machen Sie keine Transfers zwischen Städten in der Nacht.

- Nehmen Sie auf Ausflügen nur das Nötigste mit.

- Nutzen Sie für Wertsachen den Hotelsafe.

- Überlassen Sie Ihr Gepäck niemals einem Fremden, es sei denn er ist eindeutig von einer Transportgesellschaft oder ähnlichem.

- Passen Sie zu jeder Zeit auf Ihr Eigentum auf, besonders in öffentlichen Transportmitteln.

- Wenn Sie mit dem Bus fahren, legen Sie ihr Gepäck lieber nicht unter den Sitz. Ein beliebter Trick ist es, von hinten die Rucksäcke aufzuschlitzen.